Kazungula – Ngoma Bridge 3.11.- 9.11.15

Beschwingt von unserem Löwen Erlebnis radeln wir nach Kasane hinein. Auf der Strecke sehen wir eine Büffelherde. Das macht dann insgesamt 3 der Big 5 an einem Tag :).

In Kasane quartieren wir uns für die nächsten Tage auf dem Campingplatz der Chobe Safari Lodge ein. Eine tolle Anlage direkt am Chobe Fluss und an der Grenze zum Chobe Nationalpark. Wir mieten ein Auto und erkunden die Chobe Riverfront. Ansonsten verbringen wir gemütliche Tage am Pool, geniessen den Ausblick auf den Fluss und machen etwas Ferien 🙂 Der Auflauf von (deutschsprachigen) Touristen hier ist enorm. Eine ziemliche Umstellung für uns, wieder so richtig im Tourismus angekommen zu sein… gerne erinnern wir uns an die Zeit zurück, als die Begegnung mit anderen weissen Menschen auch für uns eine kleine Attraktion war. 🙂

Nach einigen Tagen brechen wir nach Namibia auf. Die gut 50 km bis zum Grenzposten Ngoma Bridge führen grösstenteils durch den Chobe Nationalpark. Wir radeln also zum Gate des Parks und warten da auf eine Mitfahrtgelegenheit. Die Parkranger hier am Gate hätten uns mit den Rädern gar nicht auf die Transitstrecke gelassen… obwohl wir von anderen Velofahrenden gehört haben, dass sie da durch geradelt sind… nun ja, für uns ist klar, dass wir nicht radeln, ob wir nun dürften oder nicht. 🙂
Wir warten ca. eine Stunde bis uns jemand mitnimmt. Es ist ein Trucker-Pärchen aus Südafrika, dass mit einer Lastwagenladung Smirnoff von Upington nach Katima Mulilo unterwegs ist. Eigentlich dürfen sie keine Leute mitnehmen und da die Führerkabine videoüberwacht ist, können sie das auch nicht heimlich tun. So rufen sie extra ihren Chef an und bitten um Erlaubnis uns durch den Park zu chauffieren. Er ist dann so nett und gibt ihnen grünes Licht. Während der Fahrt sehen wir Kudus, Giraffen, Zebras und Elefanten – das wäre ja mit dem Fahrrad kein Problem gewesen 🙂 Direkt am Granzposten steigen wir aus und verabschieden uns von den Beiden. Wie üblich gehe ich mit unseren beiden Pässen zum Schalter um den Ausreisestempel zu holen, während Meio draussen bei den Velos wartet – dieses mal funktionierts aber nicht, der Grenzbeamte will Meio tatsächlich sehen. 🙂