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Genua – Monaco, 14. – 19. April 2015

Wir geniessen die Sonne, das Meer und Pizza und Gelati in Genua. Leider geht uns hier auch unser Campingkocher kaputt und das Aufladen der Kameraakkus via Solarpenal funktioniert nicht so, wie es sollte. Wir fahren weiter Richtung französische Grenze und versuchen unterwegs entsprechende Ersatzteile zu finden. Trotz dem Abklappern diverser Feramentas (Sortiment eines Do-Its auf die Fläche eines Tante-Emma-Ladens zusammen gequetscht), die man in Italien an jedem Ecken findet, wurden wir nicht zufriedenstellend fündig. So beschlossen wir, uns die Sachen von zu Hause aus postlagernd nach Saint Marie de Mer schicken zu lassen. Nächste Woche sollte das Paket und wir in Saint Marie sein… wir hoffen, dass es klappt 🙂 Entspannter, da wir nun eine Lösung für unser Materialproblem gefunden hatten, fuhren wir weiter der hügeligen Küste entlang und erreichten mit 88 Tageskilometer ein neuer Rekord 🙂 So liess die französische Grenze auch nicht mehr all zu lange auf sich warten. Während wir die wenigen Kilometer von der französischen Grenze nach Monaco fuhren, geschah es, dass wir uns während eines Aufstiegs an einer Kreuzung aus den Augen verloren. Laut den Namen des Anderen rufend fuhren wir suchend auf verschiedenen Strassen den Hügel rauf und runter. Nach einer schreckerfüllten, endloserscheinenden Viertelstunde trafen wir an besagter Kreuzung wieder aufeinander… phu, noch einmal gut gegangen 🙂 So fuhren wir nun gemeinsam weiter nach Monaco hinein, wo wir uns ein Hotelzimmer und einen Tag Pause gönnen wollen. Während der Hotelzimmersuche kommt es ausserdem zum ersten kleinen Sturz. Livias Velo gerät in Schieflage, als sie – halb fahrend, halb stossend – einen Randstein überqueren will. Auf Grund des doch beachtlichen Gewichts des Fahrrads kann sie es nicht mehr halten und geht wie in Zeitlupe gemeinsam mit diesem zu Boden … Velo und Lenkerin bleiben dabei jedoch weitgehend unverletzt.

Monaco drängt sich dicht bebaut zwischen Seealpen und Meeresküste. Nebst modernen Hochhäusern gibt es auch nette, alte Gässchen. Die Formel-1-Strecke durch die Stadt ist teilweise ausgesteckt (es findet wohl bald ein Rennen statt … ?) Dies nehmen Autobesitzer aus diversen europäischen Ländern zum Anlass, ihre schicken Flitzer zur Schau zu stellen, was wiederum bei den (vornehmlich) männlichen Besuchern der Stadt auf grosses Interesse stösst, die in Scharen mit Kamera und Fotoapparat bewaffnet am Streckenrand stehen… und natürlich darf Liechtenstein dabei nicht fehlen: wir entdecken ein besonderes edles Flitzerche (in gold!!) mit FL-Kennzeichen … Livia kann dem Spektakel nichts abgewinnen und auch Meio findet es etwas übertrieben, so ziehen wir uns in ein etwas ruhigeres Gässchen zum Abendessen zurück.

 

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