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Brenner – Feldkirch, 12.1.16 – 22.1.16

Bevors endgültig nach Hause geht, führt uns unser Weg nun noch ins Lechtal. Winter pur – einfach schön! Auf Grund der Schneeverhältnisse ist an Velofahren nicht wirklich zu denken und die ÖV-Verbindungen sind im Winter wegen teils gesperrten Strassen ziemlich zeitintensiv, so kommt es, dass wir in Landeck ein letztes Mal ein Auto mieten J Damit geht’s dann zuerst nach Stockach in eine Ferienwohnung und dann nach Elbigenalp zum Wellnessen – nach all den Strapazen der letzten Monate brauchen wir Erholung. 😉

So, der letzte volle Tag unserer Reise: Wir bringen das Auto zurück, satteln unsere Räder und steigen dann in den Zug nach Bludenz. Von Bludenz radeln wir nach Thüringen, wo Sophie, Meios Oma, noch völlig ahnungslos ist, wer nun gleich an ihre Tür klopfen und um ein Schlafplätzchen bitten wird. 🙂 Nach einem freudigen Wiedersehen verbringen wir einen gemütlichen Abend zusammen.

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Der lezte Morgen, heute geht’s nach Hause – juhui!:) Es ist ein wunderschöner Wintermorgen, mit winterlichen Temperaturen: -10 Grad! Nun ja, hilft alles nichts, die letzten Kilometer werden wir mit dem Velo zurücklegen. So packen wir uns so warm wie möglich ein und radeln los – Liechtenstein wir kommen! (Falls wir nicht festfrieren 😉 )

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Rom – Brenner, 18.12.15 – 12.1.16

Nach einem langen Flug kommen wir morgens in Rom an. Es ist kühl und herbstlich – toll! 🙂 Es fühlt sich schon fast an wie zu Hause. In den nächsten Tagen lassen wir uns Zeit um in Europa an zu kommen und geniessen gemütliche Tage in Rom. Eine tolle Stadt!

Für Weihnachten wollen wir aber nicht in der Stadt bleiben. Wir radeln daher an den Lago di Bracciano. Wunderbar, wieder einmal mit den Velos unterwegs zu sein. Wir geniessen die Bewegung und das in der Natur-sein. Unser Weihnachtsfest verbringen wir auf einem ruhigen Campingplatz am See. Wir freuen uns, endlich wieder einmal im Zelt zu schlafen und unser Weihnachtsmenu (Spaghetti mit Tomatensauce 🙂 ) selbst zu kochen.

Unser nächstes Etappenziel ist Florenz. Wir radeln also durch die schönen Landschaften Umbriens und der Toscana. Es ist oft grau und nebelig, was der Gegend etwas mystisches verleiht. Das Fahren im nass-kalten Wetter macht uns Spass – nach 8 Monaten Sonne ist das durchaus eine nette Abwechslung 🙂

In Florenz bekommen wir nochmals Besuch: mit Marc und Annalena verbringen wir ein tolles Wochenende.

Silvester verbringen wir im Dörfchen Ronta, ca. 40 km ausserhalb von Florenz in den toskanisschen Hügeln. Von da aus machen wir einen Tagesauflug mit dem Zug nach Pisa. Der Turm sieht einfach beeindrucken aus, das muss man live gesehen haben.

Dann gehts für uns weiter Richtung Venedig. Das Wetter ist immer noch trüb und nass. Unsere anfängliche Freude darüber lässt langsam aber sicher nach… so nutzen wir für einen Teil der Strecke die velofreundlichen Züge Italiens.

Venedig ist wunderschön – überall kleinen Gässchen, Kanäle, Brücken und keine Autos. Und auch keine Velos, denn Fahrradfahren ist in Venedig verboten! Gut, macht ja auch keinen Spass mit all den Brücken… zum Glück ist unser Hotel nur wenige Meter und eine Brücke vom Bahnhof entfernt. 🙂
An zwei Tagen erleben wir Venedig mit Hochwasser. Für uns ein Spass, für die Bewohner/innen Venedigs unangenehmer Alltag… an 100 Tagen im Jahr stehen die tiefstgelegensten Stellen Venedigs unter Wasser.

Von Venedig gehts dann wieder mit dem Zug weiter. Ciao Italia, Servus Österreich! 🙂